Klebetechniken für Venen

Derzeit gibt es in Europa zwei zugelassene Methoden: VenaSeal (Covidien) und VariClose (Biolas). VenaSeal arbeitet mit einem eher harzartigen Kleber, während der von VariClose flüssiger ist. Mit beiden Systemen können kranke Venen zuverlässig verschlossen werden. Der Vorteil ist, dass die Venen sofort dauerhaft verkleinert werden. Dieser Effekt tritt nach Radiowelle oder Verödung erst allmählich ein. Kleben ist bei manchen Formen der „Stammveneninsuffizienz“ (lange, geradlinige Sammelvenen) von Vorteil, da es ein fühl- und sichtbares Sofortergebnis leistet. Kompressionsstrümpfe nach der Behandlung sind nicht mehr erforderlich.

Dr. Ragg: „Ich habe Klebetechniken an Venen seit 2009 erprobt, das ist die längste Europäische Erfahrung mit Venenklebern. Ich halte selbst zwei aktuelle Patente für Venenverklebung, die auf Biokleber hinzielen. Patienten aus der Schweiz können mir also in Zürich für eine gute fachliche Beratung vertrauen.“