Wo sollte man Krampfadern in der Schweiz behandeln lassen?

Von Dr. Johann C. Ragg

Venenbehandlungen werden in Venenpraxen (Fachgebiete: Gefässchirurgie, Phlebologie, Dermatologie, Angiologie) sowie in Spitälern und Venenkliniken angeboten. Eine Venenklinik mag ich persönlich sehr gern, weil die Chefärzte exzellente Gefäßchirurgen sind (den Namen verrate ich gern im Gespräch). Eine Standardversorgung ist allerorts in der Schweiz gewährleistet. Das große ABER ist, dass meistens klassische Chirurgie (das mehr oder weniger gewaltsame Herausreissen von Venen) angeboten wird, in der Regel mit Vollnarkose, und das ist heute einfach nicht mehr gut genug. Niemand möchte Schnitte, Wunden, Verletzungen, Blutungen oder Nervenschäden, wenn es nicht unbedingt sein muss. Niemand möchte Schmerzen leiden oder im Beruf unnötig ausfallen. Ein ganz klares Nein zur Operation, sie ist in keinem einzigen Fall nötig. Und ein Nein zur Narkose, sie gefährdet die Person auch wenn man sie "übersteht".  Noch etwas: Wir beobachten, dass inzwischen immer öfters einfache Verödungen oder "moderne Methoden" in sehr unerfahrener Darbietung erfolgen, oder es werden moderne Methoden in Narkose ausgeführt oder mit verletzenden, blutigen und traumatisierenden Verfahren (Venenziehen, Phlebektomie) kombiniert. Vorsicht also vor einfachen "Radiowellen", "Lasern", "Schaumverödungen" oder "Venenverklebungen" - die Gefahr falscher Konzepte, unvollständiger Versorgung und Risiken ist gross. Die nach meiner Ansicht beste Lösung ist unsere angioclinic - Methodik in Zürich, weil wir jedes Venenproblem mit High-Tech Kathetern oder Mikroinstrumenten lösen können, in kleiner örtlicher Betäubung, schmerzfrei und unproblematisch. Die Menschen gehen mit glücklichen Gesichtern, sanft sanierten Beinen und vorbildlicher Ästhetik nach Hause. Es sind die weltweit erfolgreichsten Verfahren mit gesicherter Qualität und Langzeiterfahrung, mit dem gesamte Know-how der größten Klinik für endovenöse Venentherapie in Europa. Ich empfehle, sich über alle Möglichkeiten zu informieren.

Mit wenigen Fragen können Sie, gemessen an internationalen Standards der modernen Venenmedizin, die Qualität von Venenbehandlungen grob abschätzen:

  • Hat der behandelnde Arzt die angebotene Methode selber mitentwickelt (3 Punkte), gelernt (1 Punkt) oder sich selbst angeeignet (0)? Mit „gelernt“ wird eine aktiv assistierende und ausübende Lehrzeit von wenigstens 6 Monaten (pro Methode!) unter einem international renommierten Lehrmeister verstanden.
  • Ist die Methode international anerkannt (3 Punkte), toleriert (1 Punkt) oder noch experimentell (0), etwa nach den Massstäben des britischen Gesundheitsbehörde (NICE)?
  • Hat der Arzt für genau die angebotene Methode eine überragende (3 Punkte), durchschnittliche (1 Punkt) oder geringe Erfahrung (0)? Überragend bedeutet dabei Top 20 der Welt.
  • Kann der Arzt alle Venenprobleme völlig ohne Chirurgie und Narkose lösen (3 Punkte), mit oberflächlicher Chirurgie (1 Punkt) oder kann er das nicht (0)?
  • Hat der Arzt ein überzeugendes Konzept für die völlige (3 Punkte) oder weitgehende (1 Punkt) Vermeidung von Problemen während oder nach der Behandlung, oder nicht (0)?

Für eine ausreichende Venenbehandlung sollten wenigstens 5 Punkte, für eine gute Venenbehandlung wenigstens 8 Punkte und für eine Behandlung durch wirkliche Venenexperten wenigstens 10 Punkte erreicht werden. In unserem Venenzentrum in Zürich erreichen wir mit 15/15 Punkten die maximale Punktzahl.

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